
Im Berichtsjahr lag der Fokus erneut auf der individuellen Beratung und Begleitung von Schulen, Unternehmen und weiteren Akteur:innen der MINT-Nachwuchsförderung. Schulen unterstützten wir in der Planung und Umsetzung von Projekten sowie bei der Integration von MINT-Angeboten in bestehende Lehrpläne. Daraus entstanden vielfältige Aktivitäten – von Veranstaltungen an Schulen über Besuche an Hochschulen bis hin zu Praxiseinblicken in Unternehmen.
Als MINT-Servicestelle bringen wir unsere langjährige Erfahrung und unser breites Netzwerk ein. Wir beraten, vermitteln Kontakte und unterstützen Bildungsinstitutionen und Unternehmen dabei, wirksame Angebote für Jugendliche umzusetzen. Diese Rolle als Wissens- und Vernetzungsplattform gewinnt zunehmend an Bedeutung. So schaffen wir Orientierung in der vielfältigen MINT-Landschaft, fördern den Austausch zwischen Bildung und Wirtschaft und leisten einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Schweiz.
Neben der individuellen und kostenlosen Beratung haben sich die MINT-Tage als eigenständiges Format etabliert: Einen Tag lang bieten wir einem ganzen Gymnasiumsjahrgang Einblicke in technische und digitale Studienrichtungen und Berufsfelder mit Berufsleuten. Die Referierenden berichten über ihre Studien- und Berufswahl, ihre Motivation sowie ihre Tätigkeiten. So erhalten rund 150 bis 200 Jugendliche an einem Tag Orientierung in der vielfältigen MINT-Landschaft und lernen Menschen kennen, die ihre Begeisterung für technische und digitale Berufe weitergeben.
«Die Zusammenarbeit mit der MINT-Servicestelle ist für unsere Schule ein grosser Gewinn. Formate wie der ‹Find Your Number Day› ermöglichen unseren Schüler:innen praxisnahe Einblicke in MINT-Berufe und wecken neues Interesse. Besonders beeindruckend ist die Begeisterung der Jugendlichen für die vielfältigen Möglichkeiten im MINT-Bereich. Wir schätzen die professionelle Organisation, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und die enge Verbindung von Schule und Arbeitswelt. Die MINT-Servicestelle ist für uns eine wertvolle Partnerin, die wir jederzeit weiterempfehlen.»
Anna-Maria Hegnauer (Lehrperson für Biologie und Chemie) und Patrizia Procaro (Lehrperson für Mathematik und Physik)
Gymnasium am Münsterplatz, Basel